Während das Städtchen Monschau geschützt im Tal liegt, wehen in der Umgebung auf den Hochflächen der Eifel oft scharfe Winde, im Winter häufig schneidend kalt. Die Bauern und Bewohner der Region haben ein praktisches, kostengünstiges Mittel gefunden, um sich selbst und das Vieh zu schützen. Seit Jahrhunderten wird hier die lokal weit verbreitete Rotbuche zu dichten Hecken gepflanzt. Sorgfältig zugeschnitten schützen sie als lebendige Wände die Häuser, grenzen Viehweiden ein, ziehen Grenzen, beugen der Bodenerosion vor und liefern obendrein Brennholz.
Haus- und Flurhecken prägen auch heute noch das Bild des Monschauer Heckenlandes. Südlich von Monschau, in und um Höfen, wurde ein ca 5 km langer „Heckenweg“ eingerichtet, der teilweise identisch mit dem Eifelsteig ist. Der Rundweg ist im Ort über 3 km auch für Rollstuhlfahrer geeignet.