Die Eyneburg liegt südlich von Kelmis (La Calamine) am Rand des Tals der Göhl (Gueule, Geul) Sie wurde1260 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und diente wohl dem Schutz des nahe gelegenen Bergwerks. Bereits im Mittelalter wurde im Galmeiberg Schwermetall abgebaut.
Seit 1966 steht die Burg unter Denkmalschutz und ist heute eine ideale Kulisse für Mittelalterfeste, mittelalterliche Turniere mit Markt und einen Weihnachts- und Ostermarkt. Außerdem werden Workshops rund ums Thema Mittelalter angeboten.
Entlang dem Hohnbach, an den nach Süden geneigten Hängen und auf dem Höhenrücken des Schnellenbergs südwestlich von Kelmis wachsen die Narzissen im(!) Wald. Die Wildnarzisse oder Gelbe Narzisse ( Narcissus pseudonarcissus ) ist in ihren Beständen stark bedroht und streng geschützt. Im Frühjahr kann man hier in den Wäldern eine üppige Blütenpracht bewundern: wilde Narzissen, Buschwindröschen und blau blühendes Immergrün bilden farbige Teppiche.
Im Hohnbachtal gibt es Bereiche mit Galmeiflora, die übrigens nach dem Ort La Calamine (Kelmis) benannt wurde. Pflanzen, wie das gelbe Galmeiveilchen gedeihen nur auf schwermetallhaltigen Böden.
Tipp: Mehr Bilder von den wunderbaren Frühlingsblumen aus der Umgebung der Eyneburg finden Sie unter der Kategorie "Flüsse, Bäche, Seen" und dann weiter mit der Unterkategorie Geul.