Der Blausteinsee nördlich von Eschweiler

Nördlicher Eifelrand

Nördlicher Eifelrand

Der Blausteinsee nördlich von Eschweiler


Am Ufer des Sees

Der Blausteinsee liegt auf dem Gebiet des ehemaligen Braunkohletagebaus Zukunft-West.

Fotos: Loni Liebermann

 


Naherholungsgebiet

Das Naherholungsgebiet ist beliebt bei Badenden, Surfern, Tauchern und Spaziergängern.


Seezentrum und Seetribüne

Seezentrum und Seetribüne wurden 2008 im Rahmen der Euregionale 2008 errichtet. In der Nähe der Tribüne befindet sich auch die einzige gepflegte und größere Rasenfläche am See.


Panoramaaufnahme des Sees

Der See ist etwa 100 Hektar groß und hat eine maximale Tiefe von 46 m.


Entstehung

Bis 1987 gab es zwischen Eschweiler und Aldenhoven den Braunkohletagebau Zukunft-West und ein tiefes Loch von 23 Quadratkilometer Größe ...


Der Blausteinsee bei Eschweiler

... das bis 1994 mit Abraum wieder aufgefüllt wurde. Einen Teil davon, ein sog. Tagebaurestloch ließ man bestehen und nach und nach volllaufen. 

2005 war der See erstmals maximal gefüllt.


Sommerwiese am Blausteinsee mit Lupine und Esper

Die mehrjährige Saat-Esparsette, Esper oder Futteresparsette, Onobrychis viciifolia, wurde früher häufig als Futterpflanze angebaut. Wie auch andere Schmetterlingsblütler wird sie gelegentlich zur Bodenverbesserung ausgesäht. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und wurde von Menschen mit der Besiedlung Nordeuropas in den Norden gebracht (Archaeophyt). Als Pionierpflanze besiedelt sie warme, sonnige und eher trockene Standorte und kann bis zu 4m tiefe Wurzen entwickeln. Man findet sie auf Kalk-Magerrasen, Böschungen und Wegrändern.

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