Pflanzen für den Garten
Große Blumensträuße können künstlerische Kompositionen sein, prächtig und eindrucksvoll. Kleine Blumensträuße sind anders. Für sie gibt es ein Plätzchen auch auf dem kleinsten Frühstückstisch und dennoch verkörpern sie die Essenz des Gartens, den Duft einer Jahreszeit, einer Stimmung.
Die Frühlings-Knotenblume, Leucojum vernum, wird auch Märzenbecher genannt. Sie blüht von Februar bis April in feuchten Wäldern, im Gebüsch oder auf feuchten Wiesen.
Die seltene Pflanze tritt an ihren jeweiligen Standorten in größeren Mengen auf und fühlt sich auch an passenden Plätzen im Garten wohl.
Mehr Informationen zur Frühlingsknotenblume bei Wikipedia
Fotos: Loni Liebermann
Der gelb blühende Winterjasmin, Jasminum nudiflorum, wird auch Nacktblütiger Jasmin, Gelber Winterjasmin und Echter Winterjasmin genannt. Er ist eine der wenigen Pflanzen, die in den Wintermonaten blühen. Er stammt ursprünglich aus kühlen Regionen Chinas und wurde 1844 als Zierpflanze nach Europa eingeführt. Die Pflanze ist ein sogenannter Spreizklimmer (max. 5 m Höhe) und die relativ kleinen Blätter erscheinen nach der Blüte, die anders als bei fast allen Jasminsorten nicht duften. Die Pflanze ist frostunempfindlich, relativ anspruchslos und eignet sich auch für den Wintergarten.
Das Gänseblümchen, Bellis perennis, wächst fast auf jeder nährstoffreichen Wiese, jedem Rasen in Mittel- und Nordeuropa. Die einzige Bedingung ist, dass das Gras regelmäßig geschnitten, bzw. abgeweidet wird. Wenn das nicht der Fall ist, wird das niedrig wachsende Gänseblümchen schnell überwuchert. Die Blüte richtet sich nach der Sonne aus und schließt sich abends oder bei Regenwetter. Blütezeit: Februar bis November.
Unsere einheimischen Veilchen, Viola, sind kleine, mehrjährige, krautige Pflanzen, die im Frühjahr blühen. Das Duftveilchen, Viola odorata, spielt sowohl in der griechischen, als auch in der römischen Mythologie eine Rolle.
Traubenhyazinthen, Muscari, sind kleine Zwiebelgewächse, die lokal auch Bauernbübchen oder Bergmännchen genannt werden. Die duftenden, blauen Blüten erscheinen im Frühjahr von März-April. Als Gartenpflanze wurden sie vor ca. 400 Jahren nach Mitteleuropa eingeführt und als Gartenflüchtling sind sie inzwischen in warmen Gebieten ausgewildert.
Die Elfenblume, Epimedium, ist ein Bodendecker, der im Halbschatten und Schatten auch unter Gehölzen gedeiht. Die zarten Blüten gibt es in den Farben von weiß, gelb, orange bis rot. Sie erscheinen im Frühling.
Außergewöhnliche Tulpen benötigen im Garten besondere Pflege - diese roten Tulpen dagegen erfreuen auch ohne Pflege über Jahrzehnte mit ihrem leuchtenden, glänzenden Rot.
Fotostrecke: Tulpen